Im schicken Hinguckerbus starteten die Kneipp-Mitglieder in gemütlichem Tempo Richtung Stuttgart-Untertürkheim. Das Ziel war das Daimler-Benz-Museum. Nach  kurzer Wartezeit erschienen zwei freundliche Führer, um aufgeteilt in zwei Gruppen, die Interessierten durch das futuristische Gebäude zu führen. Eine Zeitreise durch die vergangenen ca. 130 Jahrn Motorengeschichte beginnt. An authentischen Exponaten wird die Geburtsstunden des Verbrennungsmotors gezeigt und wie der seinen Siegeszug antrat, vom Einbau in die Pferdekutsche bis zum heutigen HiTech-Auto unserer Zeit. Viele Fahrzeuge schrieben Geschichte, wie das Dienstfahrzeug unseres Alt-Bundeskanzlers Konrad Adenauer, oder das Papa-Mobil des Papstes. Nach Ende der Führung brachte ein freundlicher ortskundiger Busfahrer die Gruppe zu dem nahen Esslingen, dem zweiten Ziel der Tagesfahrt. Im historischen Gashaus "Palmscher Bau" wurden die Hungrigen bereits zum Mittagessen erwartet. Nach opulentem Mahl und gut gestärkt waren zwei freundliche Stadtführerinnen zur Stelle. Wieder in zwei Gruppen wurde bei einer Stadtbegehung viel über die historische Geschichte der Stadt Esslingen erzählt, auch über das Leben und Wirken der Menschen im Mittelalter, sowie über die wichtige Bedeutung des Neckars. Nach einer aufwärmenden Kaffeepause traf man sich pünktlich am Busparkplatz. Auf interssanten Nebenstrecken ging es wieder Richtung Heilbronn, begleitet von zum Teil heftigen Schneeschauer (hoffentlich den letzten in diesem Frühlich.) E. L.

 

 Mitglieder des Kneipp-Vereins Heilbronn unterm herbstlich verfärbten Ahornbaum im Wildpark Pforzheim

Herrliches Frühherbstwetter begleitete die Reisegruppe des Kneipp Vereins Heilbronn (Leitung Hans-Jürgen Staas) beim Tagesausflug über Illingen und Mühlacker nach Pforzheim zum 360 ° Panorama von Yadegar Asisi im alten Gasometer mit dem Thema Rom 312. Die 54 Teilnehmer genossen die Fahrt im Doppeldeckerbus der Firma Schäfer mit Ausblicken auf die beginnende Herbstfärbung der Bäume. Danach erlebten sie eine Zeitreise von ganz besonderer Dimension. Das Eintauchen in die Geschichte Roms wurde erleichtert durch einführende Vorträge und so bestaunten alle anschließend den Einzug Konstantin des Großen als Sieger der Schlacht gegen Maxentius in Rom im Jahr 312. Überwältigend, welche Fülle von Eindrücken man beim Rundgang über die 15 Meter hohe Besucherplattform auf den Rundbildern von 32 Metern Höhe vom Rom dieser Zeit gewinnen konnte. Erst nach mehreren Tagesabläufen von morgens bis nachts, hatte man das Gefühl, wenigstens annähernd alles gesehen und gehört zu haben. Im Film konnte man dann sehen, wie Yadegar Asisi es schafft, diese Bilder mit Menschen, Häusern, Bäumen und Landschaften auf die Stoffbahnen zu "zaubern". Beim Mittagessen im Seehaus und dem anschließenden Besuch im Wildpark war Zeit, alle Eindrücke noch einmal Revue passieren zu lassen. ES

 

 

 

Vor der Wallfahrtsbasilika aus dem                

17. Jahrhundert in Walldürn

Die tollen Herbstfarben des Waldes erfreuten die Kneipp-Mitglieder bei einer Tagesfahrt, organisiert von Inge Aufrecht. Mit dem Bus ging es durchs Neckartal um dann über Mosbach in den Odenwald abzubiegen. Walldürn war das Ziel. Im Vorort Gerolzahn gab es einen Stopp zur Besichtigung der Firma Berres-Nudeln, die angekündigte gläserne Produktion war von allgemeinem Interesse. Der Hofladen war beeindruckend, außer Nudeln in allen Formen, Farben und Gemüsezusätzen, waren die vielen Dinkel-Spezialitäten auffallend. An die Produktion konnte man wegen Hygienevorschriften leider nicht nah ran.
Bei einer Führung im Städtchen Walldürn erfuhren die Teilnehmer viel historisches über den Ort. Der Glanzpunkt jedoch ist die dortige Basilika. Jährlich wird über 4 Wochen die Wallfahrt zum heiligen Blut durchgeführt, dazu erwartet der Ort 80.000 Fusswallfahrtspilger und ist somit der drittgrößte Pilgerort Deutschlands. Aber auch die vielen, gut erhaltenen Fachwerkhäuser riefen Begeisterung aus und die weiblichen Teilnehmer freuten sich über noch vorhandene, inhabergeführte Modegeschäfte. Jeder kam an diesem toll vorbereiteten Tag auf seine Kosten. GE