20191109 110639 Flein

Mitglieder des Kneipp-Vereins im Wald "Durstlache"

Der Kneipp-Verein wandert und der Himmel bricht auf! Das durften 33 Teilnehmer mit der "allwettererprobten" Heidi Miller erfahren. Von Flein aus den " Haigern" erklommen, bot sich eine Panoramasicht auf das Heilbronner Becken mit dem in der Ferne liegenden Odenwald, dem Heuchelberg und dem Stromberg. Die Felder lagen erdenschwer, während die sonnendurchwobenen Weinblätter ihre letzten Früchte wie ein prächtig funkelndes Glasperlenspiel umtanzten. Die Domäne "Hohrain" im Blick, weiter über die Schanzen des "Türkenlouis" von 1693 führte die insgesamt 11 km lange Strecke durch den Wald "Durstlache" bis zur Einkehr im "Talheimer Hof", wo schon 6 Kneippianer auf ihre Wanderfreunde warteten um von den Besonderheiten dieser abwechslungsreichen, bunten und sehr gut geplanten Tour zu erfahren. Es konnten alsbald in regem Austausch Termine für das noch verbleibende Jahr besprochen werden, das sich aber schon jetzt wie ein Füllhorn an herausragenden Ereignissen für den Verein begreifen lässt. I.R.

20191019 Stadtwald Bad Rappenau

Mitglieder des Kneipp-Vereins Heilbronn vor dem Marktbrunnen in Bad Rappenau

"Wer die kleinen Dinge im Leben schätzt, hat den wahren Weg zum Glück gefunden". Gerda Eisele und Isabelle Rothley gaben 16 Wanderern des Kneipp-Vereins Heilbronn diesen Gedanken mit auf die 10 km lange Strecke rund um den Sommerberg. Zunächst wurde der Marktbrunnen besichtigt, dessen Kugel die acht Stadtteile symbolisiert. Nach dem Eintritt in die ev.Stadtkirche, neu erbaut 1880 in neugotischem Stil aus heimischem Sandstein, wurde die Entstehungsgeschichte, die farbenprächtigen Fenster, das Geläut wie auch das Taufbecken erläutert. Erst dann führte der Weg hinauf am Friedhof vorbei in den Wald bis zum Wasserturm und zum idyllisch gelegenen Waldsee. Ein Rascheln und Quietschen begleitete die Wanderer bei jedem Schritt hinein in die bunt verspielten Blätter. Der Geruch von feuchter Erde und die klare Luft waren ein Reigen der Sinne welcher durch den Genuss eines Quarkstollens bei der Sommerhütte neu verflochten werden musste. Unzählige, in Vielfalt und Besonderheit erwachten Pilze grüßten die Kneippianer auf den abwechslungsreichen Wegen die mitunter die Fernsicht auf das Kraichgauer Hügelland frei gaben. Vom "Waldnetzwerk" aufgestellte Besinnungstafeln beindruckten beim Endspurt zum "Griechen". Dort konnten sich alle das wunderbare Schauspiel der Natur in froher Runde nochmals zu Gemüte führen. I.R.

20191011 Im Steinwald

Der Kneipp-Verein Heilbronn in der Oberpfalz nahe Friedenfels

Den Herbst leben in all seiner Pracht! Das war den 38 Kneippianern gegönnt, die mit der federführenden Heidi Miller und ihren beiden Team Beraterinnen einen Urlaub im Steinwald verbrachten. Die ausgezeichnete Planung eröffnete mit einer 9 km langen Wanderung durch das einzigartig idyllische Waldnaabtal, das von Gneis und Granitblöcken eng eingeschlossen ist. Am nächsten Tag folgte nach Verköstigung in einer Lebkuchenmanufaktur in Waldsassen eine Besichtigung der imposanten Stiftsbasilika. An Folgetagen wurde auf einem historischen Waldlehrpfad zum Teil über Stock und Stein an markanten Felsformationen vorbei durch satte Mischwälder gestreift. In Parkstein erfuhr die Gruppe Einblicke in die Erdgeschichte der Oberpfalz. Erbendorf war ein weiteres Ausflugsziel Alle Ausflüge waren, abgesehen von dem Tag der Ankunft, mit freundlichen Sonnenstrahlen beschienen. Selbst die in Überzahl hochgeschossenen Pilze glänzten in ihrem schönsten Kleid erhaben aus ihrem warmen Moos Bett hervor. Am bayrischen Abend wurde getanzt bis die ganze Bude wackelte. Ein Schlemmer Menu und ein bunter Abend gestaltet von den Vereinsmitgliedern sowie ein Besuch des Bayreuther Festspielhauses gesellten sich in den interessanten Reigen dieses Ausflug Paketes mit ein. I.R.

20191005 Gundelsheim

Mitglieder des Kneipp-Vereins Heilbronn über den Dächern von Gundelsheim.

Aus der Deutschordensstadt Gundelsheim aus grauem Tal hinaus, hinauf zu eitlen Sonnenstrahlen, die am Untersaum des Wolkenvorhangs durchbrachen, führte Hans-Jürgen Staas. Die relativ gut begehbare Himmelsleiter, die durch die terrassenartig angelegten Weinberge führte, war die Brücke zum Wanderglück. Ein erhabener, freier Blick auf Dürnbach, Bachenau und Heinsheim bot sich den 14 Teilnehmern. Nach Besichtigung der romanischen Bergkirche aus dem 12. Jahrhundert wanderte die Gruppe an Streuobstwiesen und Schnattergänsen vorbei, den Michaelsberg hinab. Weiter verlief die Strecke von Böttingen aus den Uferweg unterhalb der B 27 entlang und über den Steg nach Hassmersheim zur lauschigen Mittagseinkehr. Elisabeth Staas und ein weiterer Kneippianer machten die fröhliche Runde komplett. Ein Dankesbrief von der Gästeführerin aus Bad Langensalza wurde vom Wanderführer vorgelesen. Die Einladung auf die Buga 2021 nach Erfurt ist schon fester Programmpunkt des Vereins. Nach der Pause verlief die Strecke entspannt immer dem Fluss folgend mit freiem Blick auf Burg Horneck bis alsbald die gewaltige Schleuse bei Neckazimmern die Überschreitung des Neckars ermöglichte. Ein herzliches Dankeschön von allen Beteiligten für diese aussichtsreiche 11 km lange Tour war den Wanderführern gewiss. I.R.

20190510 Gruppenbild BadWoerishofen

Der Kneipp-Verein-Heilbronn reiste mit über 30 Mitgliedern nach Bad Wörishofen um dort mehr über die Methoden von Pfarrer Kneipp zu erfahren und sich vom Alltagsstress zu erholen. Die Freundlichkeit im Kneipp-Bund-Hotel war überwältigend und schon beim tollen Frühstück fühlte man sich willkommen. Die Massagen und die sonstigen Anwendungen taten ein übriges, sich in diesem Hause wohl zu fühlen. Die tägliche Hauspost informierte auch darüber, was in der Stadt angeboten wird, viel gab es zu erkunden. Die Kurkonzerte wurden fleißig besucht, in Videos konnte man sich über verschiedene Themen und Wirkungsweisen der von Kneipp erarbeiteten Theorien informieren, auf Heilung, aber auch ganz besonders auf die Prävention wurde immer wieder hingewiesen. Die Gruppe selber war auch sehr aktiv und machte Wanderungen in die Nähe oder auch in das weitere Umfeld. Dabei konnten die wunderschönen Wiesen bewundert werden, sie leuchteten in sattem gelb und grün. Ein weiteres Highlight war die Therme mit ihrem Heilwasser und den vielen Becken mit besonderen Wirkungen, ein Magnet für viele aus Nah und Fern. Es waren erlebnisreiche Tage und jeder fand das passende Programm für sich. Mit einem netten Abschlussabend und Dank an die Organisatorin gingen die erholsamen Tage zu Ende. GE