Erstaunlich, dass viele Mitglieder des Kneipp-Vereins das interessante Hessen bisher nicht kannten. Bei einer Wander - und Erlebniswoche in Bad Zwesten sollte dies geändert werden. Ein voller Schäfer-Bus startete los. Im Landhotel Kern war die Gruppe bestens untergebracht. Gleich ging es zu einer mehrstündigen Schiff-Rundfahrt auf dem Edersee mit der riesigen, beeindruckenden Staumauer. Die Infos von Almuth Schmidt, dass während des Krieges durch eine Bombe diese Mauer beschädigt wurde und sich dadurch eine Flutwelle in das Tal ergoss, ließ erschauern. Die Wasserspiele auf der Wilhelmshöhe in Kassel wurden bestaunt und erwandert, architektonisch und technisch eine wahre Meisterleistung. Das Städtchen Fritzlar mit der komplett erhaltenen Stadtmauer und zahllosen Fachwerkhäusern zeugte von einstigem Handel und Reichtum.
Dazwischen gab es immer wieder Wandertage im Naturpark "Kellerwald". Ein Abschlussabend mit gekonnten Darbietungen rundete die Woche ab. Den Organisatoren Heidi Miller, Renate und Hans Peter Hafner galt ein herzlicher Dank. GE

 

Am Samstag den 15. Juli fand das traditionelle Grillfest des Kneipp-Verein Heilbronn statt. Treffpunkt war Böckingen. Gerda Eisele führte die Wanderer zum Wasserturm über den Ziegeleipark zum Vereinsheim Rasenäcker e.V. Auf der drei Kilometer langen Strecke konnte man immer wieder neue Blicke auf den Wasserturm erkennen und erfreute sich an dem wunderschön gelegenen Seerosenteich. Wissenswertes über die frühere Ziegelei und den Park durften wir von unserer Wanderführerin erfahren. Im Vereinsheim hatten sich schon die Grillmeister versammelt und das mitgebrachte Grillgut konnte aufgelegt werden.
56 Personen erfreuten sich an diesem sommerlichen Event. Altbekannte Lieder, wie "Die Gedanken sind frei" und "Kein schöner Land" umrahmten das Fest. I.R.

Nachdem eine Wanderwoche auf Sylt von vielen Kneippmitgliedern gewünscht wurde, übernahm Eberhard Eisele die Planung und Organisation. Mitten im Winter gab es so viele Anmeldungen, dass gleich zwei Gruppen gebildet werden mussten. Insgesamt über siebzig Personen reisten in den hohen Norden. Ganz nah am Strand bezogen die Teilnehmer das wunderschöne Hotel Roth mit einem perfekten Service und exzellenter Küche. Das Ziel jedes Wandertages wurde nach Ebbe und Flut sowie Windstärke ausgesucht. Der nördlichste Zipfel der Insel, der Ort List, bot neben dem Hafen mit den Fährschiffen nach Dänemark, eine sehr interessante Ausstellung über die Naturgewalten, damit war und ist die Insel schon immer konfrontiert und verändert sich entsprechend ständig. Die Kupferkanne in Kampen, ein zum Kaffee umgestalteter Bunker, bot viel Gemütlichkeit durch kleine Nischen und tolle Dekorationen. Bestaunt wurde das Morsum-Kliff, eine Auffaltung aus der Tertiärzeit. Mit seinen farblich so interessanten Gegensätzen reizte es jeden Fotografen zur Ablichtung, aber man konnte hier auch sehen, wie mühselig es ist, die Dünen und Kliffränder zu befestigen, an allen Steilhängen gab es Abbrüche. Eine Rundwanderung am südlichsten Zipfel der Insel, mit dem Hafenort Hörnum, der Kirche, architektonisch einem Seegelschiff nachgestaltet, dem riesigen Golfplatz mit Superhotel und dem größten Sandstrand der Insel, bildete der Abschluss dieser vielseitigen Wanderwoche. ge

Das wunderbare Reizklima und die saubere Luft auf der Insel zieht immer wieder die Wandergruppe des Vereins nach Sylt. Schon zum fünften mal kommen die Wanderer und gesundheitsbewußten Mitglieder im Januar, um von der Ruhe und der bezahlbaren und gepflegten Unterkunft im Hotel Roth zu profitieren. Strandwanderungen, die verschiedenen Kliffs, der nördlichste Punkt Deutschlands und zauberhafte Wege durch die endlosen Dünenlandschaften machten jeden Tag zu etwas ganz Besonderem. Als Höhepunkt der Woche konnte die Besichtigung der ältesten Kirche der Insel, St. Severin, bezeichnet werden. Mit viel Einfühlungsvermögen und fundiertem Wissen gelang es Pastorin Zingel die Gruppe auf eine Zeitreise mitzunehmen und das herbe Leben auf der Insel mit den Naturgewalten darzustellen. Orgelmusik und Lieder rundeten die Kirchenführung ab. Gut erholt und gut gelaunt durch den spaßigen Abschluss Abend, verbunden mit Dank an die Wanderführer Eberhard und Gerda Eisele, reiste die Gruppe nach Heilbronn zurück. ge

Völlig unbekannt war für die Wandergruppe des Kneippvereins das Eselsburger - und Lonetal. Das Letztere bemüht sich um die Anerkennung als UNESCO Weltkulturerbe, denn hier wurden die weltweit ersten Funde von Elfenbeinschnitzereien von vor über 300.000 Jahren gemacht. Kleine Kunstwerke wie das Wildpferd und der Löwenmensch machten Schlagzeilen in der Presse. Bis dahin gab es aus dieser Zeit nur Zweckgegenstände. Von Herbrechtingen aus startete die Gruppe jeden Tag in eine andere Richtung. Kloster Anhausen, Domäne Falkenstein, die zerfallene Eselsburg, die "Steinernen Jungfrauen" und die Charlottenhöhle wurden besucht. Aber auch die Wacholderheide, die Kletterfelsen und die unglaublichen Aussichten aus der Höhe über die traumhafte Landschaft begeisterten alle. Organisator Eberhard Eisele war sehr zufrieden mit der Reaktionen der Wanderer auf dieses schöne Fleckchen Erde. ge